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Kurt Gschwind, Malerei
Kurt Gschwind (geb. 1946) ist in Aesch/BL aufgewachsen und zur Schule gegangen. Beruflich war er im Labor sowie in der Ausbildung von Lehrlingen in Basler Chemieunternehmen tätig. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für bildnerisches Gestalten. Ab Anfang der Siebzigerjahre besuchte er Kurse an der Kunstgewerbeschule Basel, um die Grundlagen des Zeichnens und Malens zu erlernen und während vieler Jahre zu vertiefen.
Während dieser vom Hippie-Geist geprägten Ära entschied sich Kurt Gschwind 1974, mit seiner Familie vom stadtnahen Muttenz auf den Bauernhof Gorisen im ländlich-idyllischen Reigoldswil zu ziehen. Dieser Schritt eröffnete völlig neue kreative Möglichkeiten. Es wurde getöpfert, gewoben, Batik gefärbt, Linol geschnitten, geschreinert und vieles Kunsthandwerkliche mehr.
In diesem Kontext lässt sich leicht nachvollziehen, dass Kurt Gschwinds künstlerische Tätigkeit im Bereich der Malerei stets von einer gewissen Experimentierfreudigkeit geprägt war. Sowohl technisch als auch motivisch hat er immer wieder Neues ausprobiert und arbeitet so bis heute. Trotzdem lässt sich klar feststellen, dass bei ihm die Malerei mit Aquarell- und Acrylfarben im Vordergrund steht. Eindrücke von Reisen in viele Länder Europas und in die USA hielt er gerne malerisch vor Ort "en plein air" fest. Ein weiteres unerschöpfliches Thema, das ihn bis heute fasziniert, sind Strukturen in der Natur (Rinden, Wasseroberflächen, Tierspuren, Steine etc.). Bei diesen Gemälden bewegt sich die bildnerische Gestaltung teils bis ins stark Abstrakte.
- Im Jahre 1978 nahm er erstmals an einem Wettbewerb der ARAG Pratteln teil, bei welchem es um die Bemalung von drei grossen industriellen Tankanlagen ging. Sein Entwurf erhielt eine Auszeichnung mit dem 2. Preis.
- 1982 wurden seine Werke anlässlich einer Gemeinschaftsausstellung im Rahmen des Dorffestes im Reigoldswiler Gemeindezentrum erstmals öffentlich gezeigt.
- Eine spätere repräsentative Auswahl von Bildern aus verschiedenen Schaffensperioden wurde 2013 und 2018 in der Bürgerschüre Aesch einem breiten Publikum präsentiert.
- 2023 beteiligte er sich an einer Gemeinschaftsausstellung um den Reigoldswiler Dorfplatz mit Werken lokaler KünstlerInnen.
- Unter dem Namen "Gschwind & Gschwind" veranstalteten Vater und Sohn 2025 im grossen Saal des Reigoldswiler Gemeindezentrums eine umfassende Werkschau. Tatsächlich hat Kurt Gschwinds langjährige malerische Tätigkeit auch Spuren bei seinem Sohn Dominik hinterlassen (www.dgschwindfineart.ch).
- Seit 2015 arbeitet Kurt Gschwind in seinem eigenen externen Atelier in Reigoldswil, zuerst im Gewerbegebiet an der Seewenstrasse und seit 2024 in zentraler Lage mit kleinem Schaufenster am Dorfplatz.
Beitrag Heimatkunde Reigoldswil zum Thema Talente, verfasst von Dominik Gschwind im Januar 2026.